1. Coronainfektion steht PKV-Abschluss nicht im Wege

    Wird meine private Krankenversicherung (PKV) infolge der Coronapandemie teurer? Kann ich als Genesener noch in die PKV wechseln? Diese Fragen treiben derzeit viele um, die entweder privat krankenversichert sind oder damit liebäugeln und bereits mit Covid-19 infiziert waren. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Aktuarvereinigung Herbert Schneidemann gab kürzlich im Branchenmagazin procontra Entwarnung: Auf die Prämienanpassungen zum […]
  2. Kfz-Versicherungsprämien im Sog der Inflation

    Die allgemeine Preissteigerung dürfte nach Einschätzung der auf Versicherungen spezialisierten Ratingagentur Assekurata auch auf die Prämien in der Kfz-Versicherung durchschlagen. Zwar ist die Zahl der Schäden seit Pandemiebeginn – durch Lockdowns, Reisebeschränkungen und vor allem Homeoffice – zurückgegangen, doch die durchschnittlichen Reparaturkosten steigen seit vielen Jahren rasant an. Ausschlaggebend ist vor allem die Teuerung von […]
  3. Offene Immobilienfonds: stabil auf niedrigerem Niveau

    Wenngleich die Ukrainekrise für die deutschen offenen Immobilienfonds (OIF) bislang kaum direkte Auswirkungen zeigte, verspüren die Fondsmanager Gegenwind durch Zinswende, Inflation und gewachsene Investitionsunsicherheiten. In der Folge ist die Vermietungsquote leicht – um 0,3 Prozent – auf 94 Prozent gesunken. Dessen ungeachtet bescheinigt das Berliner Analysehaus Scope in seiner Marktstudie „Offene Immobilienfonds 2022“ der Assetklasse […]
  4. DIN stellt Beratungs-Leitfaden für Nachhaltigkeitspräferenzen vor

    Im August tritt eine Richtlinie in Kraft, die bei finanzrelevanter Beratung vorschreibt, die Kunden auch nach ihrer Nachhaltigkeitspräferenz zu befragen: Ist Ihnen ökologische und ethische Nachhaltigkeit bei der Geldanlage und Finanzvorsorge wichtig? Fällt die Antwort positiv aus, muss dies im weiteren Beratungsverlauf berücksichtigt werden. Doch wie eigentlich genau? Wie lassen sich zum Kundenwunsch passende Kategorien, […]
  5. Kfz-Unwetterschäden 2021 fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt

    Rund 1,7 Milliarden Euro haben die deutschen Versicherer im vergangenen Jahr für Naturgefahren-Schäden an Kraftfahrzeugen gezahlt. Im langjährigen Durchschnitt richten Sturm, Hagel, Blitzeinschläge und Überschwemmungen Kfz-Schäden von rund 900 Millionen Euro an. Dass sich dieser Wert 2021 fast verdoppelt hat, geht zu einem großen Teil auf die Juni-Unwetterserie und die Ahrtal-Sturzflut im Juli zurück. Dementsprechend […]
  6. Ära der Verwahrentgelte vor dem Ende

    Sie sind ein stetiges Ärgernis für Banken wie für deren Kunden und beschäftigen bis heute die Gerichte: Verwahrentgelte bzw. Negativzinsen auf Bankguthaben. Nun könnte ihr finanzgeschichtliches Intermezzo vor dem Ende stehen. Grund ist die erwartete Zinswende im Euroraum. Derzeit müssen die Banken noch 0,5 Prozent „Strafzinsen“ fürs Geldparken bei der Europäischen Zentralbank entrichten. Weit über […]
  7. Das Problem mit Nachhaltigkeits-Ratings

    Nachhaltigkeit spielt für immer mehr Anleger eine wesentliche Rolle bei ihren Investitionsentscheidungen. Verstärken dürfte sich der Trend, wenn ab August im Rahmen einer Anlageberatung die Nachhaltigkeitspräferenz der Kunden obligatorisch erfragt wird. Doch wie lassen sich wirklich nachhaltige Unternehmen von solchen unterscheiden, die bloß Greenwashing betreiben, sich also einen grünen Anstrich verpassen? ESG-Ratings versprechen hier Unterstützung. […]
  8. Finanzielle Stabilität der Lebensversicherer trotz Corona-Krise gewachsen

    Ende vergangenen Jahres konnten die deutschen Lebensversicherer nach vorläufigen Schätzungen im Schnitt eine Solvenzquote von 450 Prozent ausweisen, gegenüber 380 Prozent im Vorjahr. Im Wesentlichen basiert die Steigerung zum einen auf höheren Zinsen, zum anderen auf einem Rückgang der Garantiezusagen. Dieser wiederum ist auf den Trend weg von der klassischen Lebensversicherung mit Garantiezins hin zu […]
  9. Erneut weniger (versicherte) Wohnungseinbrüche und Fahrraddiebstähle

    Mutmaßlich bedingt durch die pandemiebedingten Einschränkungen und den Trend zum Homeoffice, ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland 2021 auf ein Rekordtief gesunken – zumindest was versicherte Fälle angeht. Wie der Versicherer-Gesamtverband GDV mitteilte, wurden rund 60.000 Einbrüche registriert, so wenige wie nie seit Einführung der Statistik 1998. 2015 hatten die Bundesbürger noch drei Mal […]
  10. Wie sich verschiedene Assetklassen 2021 entwickelten

    Was wurde aus 10.000 Euro, die man am 1. Januar 2021 in ein bestimmtes Asset gepackt hat, bis zum 31. Dezember des Jahres? Die Antwort lautet bei den meisten Anlageklassen: deutlich mehr. Ein Investment im DAX etwa hätte aus der Startsumme 11.579 Euro gemacht, ein Plus von 15,79 Prozent also. Danach allerdings ging es Anfang […]